gelernt

»Wo ich gelernt habe«. Peter Rühmkorf und die Tradition.

Herausgegeben von Susanne Fischer, Hans-Edwin Friedrich und Stephan Opitz unter Mitarbeit von David Röhe und Sina Röpke.
302 Seiten, Walstein Verlag 2021

Peter Rühmkorfs Lyrik entstand in Auseinandersetzung mit der literarischen Tradition: Der Expressionismus ist hier ebenso zu nennen wie die Romantik und die mittelalterliche Minnelyrik. Die Beiträge widmen sich Rühkorfs Rezeption von Benn, Borchert, Heine, Justinus Kerner, Arno Schmidt und weiteren Autoren. Mit Beiträgen von Roland Berbig, Jan Bürger, Timo Felber, Hans-Edwin Friedrich, Sven Hanuschek, Ingo Irsigler, Sonja Klimek, Lydia Christine Michel, Michaela Nowotnick, Stephan Opitz, Barbara Potthast, Christoph Rauen und Rüdgier Zymner.


jazz

Peter Rühmkorf: Jazz & Lyrik. Aufnahmen 1976–2006

Hrsg. von Stephan Opitz.
3 CDS, Aufbau Audio 2020
978-3-96105-201-1
In der Geschichte der deutschen Literatur ist die von dem Lyriker Rühmkorf, dem Pianisten Naura und dem Vibraphonisten Schlüter entwickelte Form von Jazz & Lyrik einzigartig. Sie entstand in den sechziger Jahren mit Auftritten, die von einem Wechsel zwischen dem gesprochenen Gedicht und Jazzmusik lebten. Diese Vorform gipfelte 1966 in der Veranstaltung »Lyrik auf dem Marktplatz« auf dem Hamburger Adolphsplatz. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Überlegungen zu gemeinsamen Arrangements und Kompositionen. 1976 erschien die erste Schallplatte bei ECM mit Stücken, die Gedichte Rühmkorfs in die Musik integrierten: »Ich bin ja auch ein bißchen wie ein Instrument, d. h. meine Gedichte liegen fest, so wie die Tasten auf dem Klavier. Ich muß sie anschlagen mit der Stimme. Mein Gedicht, das ich lese, ist mein Instrument. Ich muß es nur intonieren.« (Peter Rühmkorf, 1985)
Auf den drei CDs finden sich Aufnahmen von 1976 bis 2006, Studioproduktionen ebenso wie Livemitschnitte. Neben routinierten Auftritten mit den eingespielten Jazzern Michael Naura und Wolfgang Schlüter wurden auch einmalige Kooperationen mit Jazz-Musikern der jüngeren Generation dokumentiert.

Peter Rühmkorf: Des Reiches genialste Schandschnauze

Texte und Briefe zu Walther von der Vogelweide
Hrsg. von Stephan Opitz
280 Seiten, Wallstein Verlag 2017
978-3-8353-3039-9

Peter Rühmkorf zum Vergnügen

Herausgegeben von Susanne Fischer
180 Seiten, Reclam Verlag 2016
978-3-15-019214-6

Leslie Meier Trio: Peter Rühmkorf – »Allein ist nicht genug«

Jazz & Lyrik mit Ulrich Jokiel, Peter Missler und Bernd Rauschenbach
Gesamtspielzeit: 01:16:46
Eine Produktion von Radio Bremen, Hoffmann und Campe und der Arno Schmidt Stiftung
978-3-455-31034-4

Sämtliche Gedichte

Sämtliche Gedichte 1956–2008, mit einer Auswahl der Gedichte von 1947–1955
Herausgegeben von Bernd Rauschenbach
620 Seiten, Rowohlt Verlag 2016
978-3-498-05802-9

Peter Rühmkorfs Lyrik

Herausgegeben von Hans-Edwin Friedrich und Barbara Potthast
241 Seiten mit 22 Abbildungen, V&R unipress 2015
978-3-8471-0264-9

Gedichte von Peter Rühmkorf – Interpretationen

Herausgegeben von Rüdiger Zymner und Hans-Edwin Friedrich
Mit Beiträgen von Heinrich Detering, Christoph Jürgensen, Sven Hanuschek, Claudia Hillebrandt, Dieter Lamping, Hartmut Steinecke u. a.
284 Seiten, Mentis Verlag 2015
978-3-95743-026-7

Marcel Reich-Ranicki / Peter Rühmkorf: Der Briefwechsel

Herausgegeben von Christoph Hilse und Stephan Opitz.
336 Seiten, Wallstein Verlag 2015
978-3-8353-1620-1

In meinen Kopf passen viele Widersprüche

Über Kollegen. Mit Dichterporträts von F. W. Bernstein. Herausgegeben von Susanne Fischer und Stephan Opitz.
364 Seiten, Wallstein Verlag 2012
978-3-8353-1171-8
    Lobreden, Sottisen, Rezensionen, Tagebuchauszüge, Essays und Notizen. Ein Rühmkorflexikon über mehr als 60 Schriftsteller. Von A bis Adorno bis Z wie Zuckmayer.

»Lass leuchten!« Peter Rühmkorf zwischen Aufklärung, Romantik und Volksvermögen

Herausgegeben von Jan Bürger und Stephan Opitz. (Marbacher Schriften, Neue Folge, Bd. 7)
226 Seiten, Wallstein Verlag 2010
978-3-835-30791-9
    Eine erste Bestandsaufnahme zum Werk. Mit Zeichungen seines Freundes F. W. Bernstein
    Aus dem Inhalt: Claudia Stockinger: Zur Literaturgeschichte Peter Rühmkorfs | Niko Hansen: Rühmkorf und Kästner | Hans Edwin Friedrich: Über das Volksvermögen | Fritz Weigle: Über Rühmkorfs TABU | Sven Hanuschek: TABU | Jan Bürger: Paradiesvogelschiß | Dirk v. Petersdorff: Peter Rühmkorf und die Lied-Tradition | Ulrich Holbein: Über Rühmkorf | Roland Berbig, Vanessa Brandes: Der Verlagslektor Rühmkorf | Gespräch über Rühmkorf mit Heinz Ludwig Arnold, F. W. Bernstein, Steffen Jacobs, Dirk v. Petersdorff, Jan Wagner; Moderation: Heinrich Detering

Für und mit Peter Rühmkorf – Zwischen Freund Hein und Freund Heine

Eine Einführung in Leben und Werk
von Charlotte Drews-Bernstein.
3 CDs, Hoffmann und Campe 2009
I978-3-455-30667-5
   »Dichtend habe Peter Rühmkorf sich Mut gemacht, so erfährt man in diesem Hörbuch von denen, die ihn gut kannten: Wenn er bei seiner hypochondrischen Selbstabhorchung schlimmste Befunde befürchtete, wenn die kaum noch zu unterbietende Eventkultur den Verfertiger feinster Schreibwaren vom Markt zu fegen drohte und dem politischen Subjekt der Wind des Zeitgeistes scharf ins Gesicht blies: ›Die Wahrheit macht einem immer mal wieder einen dicken Strich durch den Glauben. Man guckt in die Zukunft – jedenfalls ich! – wie in eine Geschützmündung‹, heißt es im ›Selbstportrait‹.« (Holger Schlodder, NDR)
   Auf drei CDs kommen Freunde und Kollegen aus verschiedenen Epochen seines Lebens, aber auch der Dichter selbst zu Wort. Entstanden ist ein dichtes und anrührendes Porträt von Leben und Werk des bedeutendsten deutschen Lyrikers der Nachkriegszeit.

Peter Rühmkorf: Jazz & Lyrik. Aufnahmen 1976–2006

Hrsg. von Stephan Opitz.
3 CDS, Hoffmann und Campe 2009
978-3-455-30686-6
   In der Geschichte der deutschen Literatur ist die von dem Lyriker Rühmkorf, dem Pianisten Naura und dem Vibraphonisten Schlüter entwickelte Form von Jazz & Lyrik einzigartig. Sie entstand in den sechziger Jahren mit Auftritten, die von einem Wechsel zwischen dem gesprochenen Gedicht und Jazzmusik lebten. Diese Vorform gipfelte 1966 in der Veranstaltung »Lyrik auf dem Marktplatz« auf dem Hamburger Adolphsplatz. Ab diesem Zeitpunkt begannen die Überlegungen zu gemeinsamen Arrangements und Kompositionen. 1976 erschien die erste Schallplatte bei ECM mit Stücken, die Gedichte Rühmkorfs in die Musik integrierten: »Ich bin ja auch ein bißchen wie ein Instrument, d. h. meine Gedichte liegen fest, so wie die Tasten auf dem Klavier. Ich muß sie anschlagen mit der Stimme. Mein Gedicht, das ich lese, ist mein Instrument. Ich muß es nur intonieren.« (Peter Rühmkorf, 1985)
   Auf den drei CDs finden sich Aufnahmen von 1976 bis 2006, Studioproduktionen ebenso wie Livemitschnitte. Neben routinierten Auftritten mit den eingespielten Jazzern Michael Naura und Wolfgang Schlüter wurden auch einmalige Kooperationen mit Jazz-Musikern der jüngeren Generation dokumentiert.
   Auf der Hörbuch-Bestenliste des Hessischen Rundfunks im Januar 2010.
   »Ein Idealfall akustischer Literatur« lobt Wilhelm Trapp in der Wochenzeitung »DIE ZEIT« vom 11.03.2010.

Außer der Liebe nichts

Liebesgedichte.
rororo, Rowohlt 2009
978-3-499-25359-1
   »Wie ein Kamikazegefühl fahren die Liebesgedichte von Peter Rühmkorf in Kopf und Lenden.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
   Was Peter Rühmkorf über die Liebe gedichtet hat, füllt ein ganzes Buch. Diese Gedichte sind unverwechselbar rühmkorfsch in Form und Inhalt: souverän die gesamte Literaturgeschichte zitierend und parodierend, voller Witz, vielstimmig und endgereimt, sentimental und sinnenfroh.